Zahnerhaltung

 

 

 Zahnerhaltung ein Leben lang –


moderne Zahnheilkunde macht es möglich

 

 

 

Nichts ist besser als der eigene Zahn.

 

 

Alles andere ist nur "Ersatz".

 

 

 

Deshalb lohnt es sich, für jeden Zahn zu kämpfen!

Einer der wichtigsten Tätigkeitsbereiche in unserer Praxis ist die Zahnerhaltung. Wichtig dabei ist festzustellen, wann Zahnerhaltung beginnt und was alles dazu gehört.

Was ist eigentlich Zahnerhaltung?

Wenn wir uns Zahnerhaltung = Mundgesundheit projeziert auf ein Menschenleben vorstellen, dann beginnt Zahnerhaltung schon vor der Geburt, nämlich bei der werdenden Mutter und auch bei dem werdenden Vater. Dies wird bei einigen sicherlich ungläubiges Stirnrunzeln hervorrufen, doch es ist folgendes wichtig zu wissen:

 

Bei fast allen Zahnerkrankungen und Zahnfleischerkrankungen

(insbesondere Karies und Parodontitis)

handelt es sich um Infektionskrankheiten,


also um ansteckende Krankheiten!

 

Und da der erste Kontakt eines Neugeborenen zu anderen Menschen der zu seinen Eltern ist, beginnt bereits hier die "Karriere" des neuen Erdenbürgers in Richtung mundgesund oder mundkrank. Deshalb ist es eine gemeinsame Aufgabe von Eltern und Zahnarzt bereits vor, aber spätestens in der Schwangerschaft für Mundgesundheit bei den werdenden Eltern zu sorgen, wobei der Prophylaxe für Schwangere eine besondere Rolle zuteil wird.

Ab dem ersten eigenen Zahn sollte die Prophylaxe für Kinder sowohl zuhause als auch in der Zahnarztpraxis beginnen.

 

Daran schließt sich mit zunehmenden Alter des Kindes die Prophylaxe für Jugendliche an, die später nahtlos in die Prophylaxe für Erwachsene übergehen sollte.

 

Mit zunehmenden Lebensjahren mit ihren besonderen Schwierigkeiten bezüglich körperlicher und eventuell auch geistiger Einschränkungen ist eine spezielle Prophylaxe im Alter wichtig und notwendig, um die Mundgesundheit und Kaufähigkeit möglichst mit eigenen Zähnen zu erhalten. Dies kommt in hohem Maße der Lebensqualität zugute.

Zusammenfassend ist festzustellen:

 

Vorsorge / Prophylaxe ist der erste und wichtigste Baustein im System der Zahnerhaltung!

 

Wenn die Prophylaxe es nicht verhindern konnte, dass ein Schaden am Zahn entsteht, ist es die Aufgabe des zweiten Bausteins der Zahnerhaltung, der Füllungstherapie, diesen Defekt auszugleichen. Je nach Aufwand der Behandlung und Güte des Materials kann eine solche Füllung bei fortgeführter Prophylaxe ein Leben lang halten.

 

Ist der Defekt zu groß, um den Zahn sicher und dauerhaft mit einer Füllung zu erhalten, kann dies aber mit einer Krone oder Teilkrone sichergestellt werden.

 

Krone und Teilkrone werden zwar offiziell zu Leistungen des Zahnersatzes gezählt, weil hier wie beim "richtigen" Zahnersatz Laborarbeiten und Laborkosten anfallen, sind aber im eigentlichen Sinne Maßnahmen zur Zahnerhaltung.

Ist der Defekt am Zahn so groß, dass der "Nerv" in Mitleidenschaft gezogen ist, ist die Wurzelbehandlung zwar eine aufwendige, aber die einzige Möglichkeit, den Zahn noch zu erhalten.